Ton

 
Ton ist Erde. Die Natur ist ein unerschöpflicher Ideenspender für kreatives Gestalten mit Ton. Das Töpfern in der freien Natur fördert die Kreativität und macht enorm Spass. Das Verbinden von Ton mit Eisen oder Glas erhöht natürlich die Anforderungen bezüglich Handwerk, gibt mir aber mehr Spielraum für neue "Sachen".

 

 

Auch das Brennen erfolgt unter freiem Himmel. Seit längerem fasziniert mich das Raku-Brennen. Hier arbeite ich mit den Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser.

Begleitend wende ich auch andere Brenntechniken in niedrigen Temperaturbereichen an.

Raku-Brennen

 

raku ... eine alte technik - neu entdeckt.

Ursprung

Ursprünglich wurde die Raku-Technik in Japan zum Brennen der Trinkgefässe für die Teezeremonie angewendet.

Raku-Signum der Werkstatt einer von der Familie Tanaka in Kioto durch 14 Generationen hergestellten Teekeramik mit weichem Scherben, meist hand-geformt und mit geflossener Glasur meist in ROT (Aka-R) oder SCHWARZ (Ku-ro-R). Begründer der Werkstatt war Tanaka Tschodschiro (1516 - 1592). Hauptmeister war Tanaka Doniu.

In Amerika wurde diese keramische Technik weiterentwickelt. In Europa erst seit etwa 1940 durch Bernard Leach bekannt geworden.

Technik

Bei der Herstellung bleibe ich stets in Kontakt mit dem Arbeitsstück. Vom Formen der rohen, feuchten ERDE mit der Hand bis zum Brennen im natürlichen FEUER. Glühend wird das Objekt aus der Feuerstelle genommen und im rauchenden Sägemehl an der LUFT weiterbearbeitet, was einen beissenden Geschmack auslöst. Der folgende Temperaturschock im kalten WASSER fixiert das einzigartige Farbenspiel und den eigenen Charakter jedes Stückes.

Anmerkung

Diese Angaben sind sehr grob gehalten. Jeder Künstler hat natürlich noch seine eigenen Erfahrungen und tüftelt immer weiter, damit seine Kunstwerke wirkliche Unikate werden.

 

 

 

 

Raku-Brennen

 
 
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